Header-Kennzahlen


Messgrößen

Rz--Aq-grau-2
Abb. 1


Rundheitsmessung-Vergleich-optisch-und-mechanisch-2
Abb. 2

Der Streulichtsensor erfasst die Rauheit mit dem Kennwert Aq (VDA 2009). Für vorgegebene Fertigungsverfahren korreliert Aq mit der Rautiefe Ra oder Rz. Sobald sich aber der Profiltyp ändert, registriert Aq die Änderung sehr viel empfindlicher, als die reinen Vertikalkenngrößen Ra oder Rz (Abb. 1).

Dies hat u.a. den Vorteil, dass die Erhöhung des Traganteils, z. B. durch einen Finish- oder Rollierprozess, sehr viel besser erfasst wird. Aq sollte deshalb gemäß der VDA 2009 als eigenständige Kenngröße verwendet werden.

Eine Besonderheit der Streulichtmesstechnik ist die absolute Messung der Rundheit und Welligkeit feinbearbeiteter Teile.

Bewegt sich die Oberfläche oder der Sensor gleichförmig, erfasst der Sensor nicht nur Rauheitsänderungen der Oberfläche, sondern auch die Verkippung M der Streulichtverteilung aufgrund von Formabweichungen. Über die exakte Winkelmessung lässt sich anschließend die Rundheit und Welligkeit von Oberflächen mathematisch genau berechnen.

Vergleichsmessungen mit mechanischen Messgeräten (Abb. 2)) zeigen
eine hohe Übereinstimmung der Messwerte